Zwischen Utopie und Apokalypse

Es ist schwer sich der bitteren Realität zu öffnen und das ganze Ausmaß der globalen Krisen inklusive der Möglichkeit eines gesellschaftlichen Zusammenbruchs zu begreifen. Leider scheint die nächste damit verbundene Erfahrung die zu sein, dass man den Prozess der Auseinandersetzung und emotionalen Verarbeitung in weiten Teilen allein gehen muss. Eine gesellschaftliche Auseinandersetzung findet zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht statt. Menschen, die sich offen mit einem gesellschaftlichen Zusammenbruch beschäftigen, bekommen außerdem oft die Tabus und Abwehrmechanismen unserer Gesellschaft zu spüren. Ich habe festgestellt, dass dieses Thema auch innerhalb der Klimabewegungen kaum besprechbar ist. Die Trauer um den Verlust einer intakten Umwelt, die Angst vor der Zukunft und die soziale Isolation sind eng miteinander verbunden und nur schwer auszuhalten.

Ich hoffe diese Webseite hilft Ihnen sich nicht so allein zu fühlen und in den Texten ein Stück Verbundenheit und Orientierung zu finden. Ich hoffe sie motiviert sie außerdem, sich mit anderen Menschen zusammenzuschließen und nach Wegen einer solidarischen Zukunftsgestaltung zwischen „Utopie und Apokalypse“ zu suchen.

In tiefer Verbundenheit

 

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