Textsammlung zum Kollapsologie-Workshop

In vier explorativen Gesprächsrunden wurde ausgelotet, wie unser Umgang mit „Worst-Case-Szenarien“ ausfällt, welche Rolle Wissenschaft und Kommunikation dabei spielen können oder sollten, wie persönliche Bewältigungsstrategien aussehen und wie sich besser zu gemeinschaftlicher Vorsorge motivieren lässt.

Termine und Themen der Workshopreihe:

14. November 2024

Wegsehen oder Hinschauen: Warum ignorieren wir den drohenden Kollaps?
Welche Rolle können Wissenschaft und Kommunikation spielen?

28. November 2024

Kolonialismus und Kollaps: Wer beschäftigt sich mit dem Ende von wessen Welt?
Vom neoliberalen Wirtschaftskolonialismus zum Rechtsruck

12. Dezember 2024

Dystopie oder Utopie: Welche Geschichten motivieren zu Gemeinschaftlichkeit?
Wie lässt sich die Menschlichkeit erhalten, auch wenn vieles kollabiert?

16. Januar 2025

Akzeptanz und Abschied: Wie können wir mit unvermeidbaren Verlusten umgehen?
Wie können wir trotz verlustreicher Zukunftsszenarien mental gesund bleiben?

Die vorliegende Zusammenstellung wirft Spotlights auf einzelne Aspekte der Workshopreihe. Zu Wort kommen hierbei vor allem die Arbeiten der Studierenden der Hochschule
Darmstadt. Sie haben zum einen Teilnehmende der Workshops interviewt, zum anderen unter Anleitung von Prof. Dr. Torsten Schäfer ein Zukunftsszenario entworfen.

Darüber hinaus kommen Personen aus dem Vorbereitungsteam zu Wort:

Prof. Dr. Torsten Schäfer von der Hochschule Darmstadt erläutert die Arbeit der Studierenden, die die Reihe begleitet haben. Zudem stellt er Fragen zum Umgang mit indigenem Wissen und zyklischem Zeitverständnis.

Gerriet Schwen vom Klima-Kollaps-Café stellt die Klimalage dar und beschreibt die eigenen Erfahrungen mit der Workshopreihe.

Dr. Kirsten Mensch von der Schader-Stiftung berichtet von der Kleingruppe, die sich der Rolle der Gefühle gewidmet hat und liefert weitergehende Gedanken dazu.

Dr. Gösta Gantner von der Schader-Stiftung problematisiert nicht nur den Begriff des „Kollapses“, sondern fragt: Wie gestalten wir in verschiedenen Zukunftsszenarien ein solidarisches und demokratisches Zusammenleben?

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